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| Archiv Arbeitskreis Dorfentwicklung |
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Arbeitskreis findet keine Projektpaten
Von Sven Sokoll Stelingen. Das Wirken des Arbeitskreises für
Dorfentwicklung in Stelingen kommt ins Stocken. Aus den Beratungen liegen sechs
Projekte auf dem Tisch, die der Vorsitzende Frank Martin beim Treffen am
Donnerstagabend noch einmal präsentierte. Doch nur für eines fanden sich in der
übersichtlichen Runde Bürger, die sich auch durch eigenes Tun weiter für eine
Realisierung einsetzen wollen. Dabei geht es um neue Bauplätze für Familien:
Südlich der Husarenstraße ist ein Gebiet schon beschlossen, weitere könnten in
der Dorfmitte östlich der Straße Hinter der Worth oder weiter am Rand östlich
der Stralsunder Straße entstehen. Die weiteren Themen werden damit wohl nicht
entscheidend vorankommen, wenn sich nicht noch Paten melden. „Ich kann nicht
alles allein machen“, betonte Martin. Dabei geht es unter anderem darum, den
sogenannten Stelinger Platz umzugestalten und den Verkehr dort etwas zu
beruhigen. Die Einmündung der Leinestraße in die Engelbosteler Straße soll
sicherer werden. Außerdem gibt es den Wunsch nach einem Fuß- und Radweg an der
Leinestraße und die Idee für eine Baumreihe am Zehntweg, nach und nach gepflanzt
von Hochtzeitspaaren. Das sechste Projekt auf der Liste ist der heiß ersehnte
Radweg nach Heitlingen, bei dem sich in den nächsten Wochen etwas ergeben
könnte. Die Regionsverwaltung will dem Verkehrsausschuss am 17. Mai ihren
Vorschlag für eine neue Prioritätenliste vorstellen – bisher gab es allerdings
keine Anzeichen, dass die Verbindung dabei hochrückt. Der stellvertretende
Arbeitskreisvorsitzende Hartmut Büttner rief dazu auf, während der Beratungen
Druck zu machen, zum Beispiel über Elternräte.
Leinezeitung v. 02.04.11
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Umfrage: Mehrheit für Ampel am Hechtkamp
Von
Markus Holz
Stelingen. Die Umfrage des Arbeitskreises Dorfentwicklung ist beendet,
das Ergebnis eindeutig: 80 Prozent der Befragten fordern eine Ampel am
Hechtkamp/Ecke Zehntweg. Rund 100 Stelinger hatten sich bis gestern
beteiligt. „Eine sehr gute Resonanz – vielen Dank“, sagte Initiator
Frank Martin vom Arbeitskreis gestern.
Die Anlage ist umstritten, der Arbeitskreis wollte Klarheit schaffen
und hatte im Internet auf www.stelingen.eu zur Bürgerbeteiligung
aufgerufen. 72 Stimmen für die Ampel holte allein der Heimatbund mit
einer Unterschriftenaktion ein.
Die Befürworter sind sich einig: Der heutige Überweg ist gefährlich,
weil er fast uneinsehbar in einer Kurve liegt. Was für Erwachsene
vielleicht noch zumutbar ist, sei für Kinder auf dem Schulweg eine
Zumutung. „Muss denn erst jemand zu Tode kommen wie an der Osterwalder
Straße?“, fragte eine Stelingerin.
Nicht jeder Teilnehmer fordert eine Ampel, einige plädieren für einen
Zebrastreifen mit Hinweisschildern vor der Kurve. In einer anderen
Anregung heißt es: Die Stadt solle besser den Radweg vom Zehntweg zur
Osterwalder Straße für beide Fahrtrichtungen freigeben. Damit werde der
Rückweg von den Berenbosteler Schulen nach Stelingen erheblich sicherer.
Leinezeitung v 18.03.10
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Die Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung bittet um die Meinung der Stelinger
In den Medien war in letzter Zeit über einen Antrag zur Installation einer Ampel Höhe Am Hechtkamp/Zehtweg zu lesen.
Wir bitten die Stelinger Bürgerinnen und Bürger auf diesem Wege um ihre Meinung hierzu.
Mehr Info  |
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Für Bauwagen fehlen Betreuer
Von
Markus Holz
Stelingen. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung hat die Kritik der
Leine-Zeitung am Stillstand des Bauwagenprojektes zurückgewiesen. Es
sei zwar richtig, dass ein Jahr nach dem Beginn der Arbeiten am Wagen
kein Standort gefunden worden sei. „Das ist kein gutes Zeichen, aber
der Arbeitskreis hat sein Soll erfüllt, um einen Platz zu finden“,
sagte dessen Vorsitzender Frank Martin gestern. Der Arbeitskreis trage
letztlich keine Verantwortung. Es sei das Projekt von Ortsbürgermeister
Werner Baesmann, von Landwirt Christian Uelschen und von den
Jugendlichen.
Martin hatte Kontakt zur Volksbank und zu deren Immobilienverwaltung
geknüpft, als der Wagen fertig war und die Jugendlichen einen Standort
suchten. „Es ist alles vorbereitet, es gibt sogar einen Stromanschluss.
Die Hausverwaltung braucht nur einen Ansprechpartner und ein Konzept.
Das ist aber nicht unsere Aufgabe, solange uns niemand darum bittet“,
sagte Martin. Der Arbeitskreis sei bereit, am Nutzungskonzept
mitzuarbeiten. „Wir könnten uns feste Zeiten von mittwochs bis freitags
von 15 bis 19 Uhr vorstellen. Es muss nur Erwachsene geben, die auf-
und abschließen und den Wagen im Blick behalten.“
Alternative Standorte, etwa beim TSV Stelingen, seien ungünstiger.
„Beim TSV stünde der Wagen zu abgelegen,“ sagte Martin. Es sei nicht
günstig, Kinder zwischen elf und 14 Jahren im Herbst über unbeleuchtete
Wege zum Wagen radeln zu lassen. Der Bolzplatz am Wald sei nicht
einsehbar. Der Wagen müsse in die Dorfmitte, sagte Martin.
Christian Uelschen hat potenzielle Betreuer angesprochen, darunter auch
Eltern, bisher ohne Erfolg. „Es soll eine Frau sein, weil der Bauwagen
überwiegend von Mädchen genutzt wird. Und es muss eine Regelmäßigkeit
sichergestellt sein“, sagte Uelschen und verhehlte nicht seine
Ratlosigkeit: „Ich kann auch niemanden aus dem Hut zaubern.
Leinezeitung vom 24.08.09
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Stelingen hat keine netten Nachbarn
Die
Geschichte müssen sich Stelingens Köpfe und Tonangeber mal auf der
Zunge zergehen lassen: Jugendliche rufen nach einem Treffpunkt, weil
sie überall ungebetene Gäste sind. Das haben die Stadtteilforscher im
Jugendprojekt der Stadt in ihrer gelobten Dokumentation festgehalten.
Das war aber auch schon vorher bekannt, weil jüngere Jugendliche von
sich aus Laut gegeben haben und initiativ geworden sind. 2008 werden
sie mit einem Bauwagen beschenkt und das Dorf wartet ab: Bekommen die
den Wagen wohl in Gang? Sie bekommen.
In wochenlanger Arbeit zwischen Dezember und März haben überwiegend
Mädchen und ihre Eltern mit Christian Uelschen geschliffen und
geschraubt, haben Sponsoren gefunden und das Gefährt zum
Frühlingserwachen im April allen vorgestellt. „Bauwagen sucht nette
Nachbarn“ war damals auf dem Banner zu lesen, jeder konnte es lesen.
Stelingen hat offenbar keine netten Nachbarn – das ist beschämend. Es
ist beschämend gegenüber den Jugendlichen: Denn sie haben bewiesen,
dass sie eben nicht jene Rabauken und Säufer sind, vor denen alle
potenziellen Nachbarn solche Angst haben. Sie müssen frustriert sein,
ihre erste Bauwagensaison ist fast abgelaufen. Und es ist beschämend
für den Arbeitskreis Dorfentwicklung, der in dieser Sache nichts
bewegen konnte.
Vor
knapp einem Jahr rollte ein Geschenk nach Stelingen: Ein Bauwagen als
Jugendtreff, noch nicht fertig, aber immerhin schon mal angeschafft von
den CDU-Politikern Werner Baesmann und Christian Uelschen. Und seit
einem Jahr findet sich kein Platz im Dorf.
Leinezeitung vom 21.08.09
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Heierpump wird entschlammt
Stelingen.
Fast wie ein kleiner Park, doch etwas heruntergekommen sind der
Dorfteich Heierpump und seine Umgebung in Stelingen. Der Teich ist
verschlammt, die Wege und der Gedenkstein für 750 Jahre Stelingen etwas
zugewachsen – und eine der beiden Bänke ist kaputt. Die Stadt will nun
in der nächsten Woche zumindest den Schlamm aus dem
Regenrückhaltebecken holen. Die Arbeiten sollen am Montag, 15. Juni,
beginnen und zwei oder drei Tage dauern. Der Verkehr auf der
Engelbosteler Straße kann dadurch behindert werden. Mehr will die Stadt
dann zunächst nicht machen, doch dafür hat sich der Arbeitskreis
Dorfentwicklung mit der Ecke beschäftigt, die wieder ganz idyllisch
werden könnte. „Wir haben schon einige Gespräche geführt und werden die
Sache nach dem Auspumpen auch zeitnah angehen“, sagte der Vorsitzende
Frank Martin gestern. Die Grünfläche lässt sich vielleicht auch besser
an den Stelinger Platz anbinden.sok
Leinezeitung v . 11.06.09
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Die Dorfwerkstatt legt Grundsteine für Vision
Von Markus Holz
Stelingen. Kommt noch jemand? Nein, es bleiben 16 Teilnehmer. Frank
Martin hat am Freitagabend etwas betreten die erste Dorfwerkstatt
Stelingen im TSV-Klubhaus eröffnet und war nach viereinhalb Stunden
überrascht: gute Ergebnisse, gute Gespräche, gute Ansätze für die
weitere Arbeit im Arbeitskreis Dorfentwicklung.
Die Dorfwerkstatt, moderiert von Wolfgang Kleine-Limberg und Ivar
Henckel von der Agentur Mensch und Region, hat Grundsteine einer Vision
für Stelingen im Jahr 2030 gelegt: Touristische Angebote rund ums Thema
Pferd, neue und sicherere Rad- und Fußwege, ein Wohnprojekt für mehrere
Generationen und eine Tauschbörse für ehrenamtliche Hilfen sind vier
dieser Steine. Die Vision, auch das hat die Dorfwerkstatt
herausgearbeitet, basiert auf den Stärken Stelingens: Eine weitgehend
intakte Umgebung, attraktives Wohnen für Menschen jeden Alters, ein
aktives Vereinsleben und eine starke Gemeinschaft – die knappe
Beteiligung am Werkstattverfahren dient nicht als Indikator, eher die
konstruktive Arbeit in den drei Themengruppen.
Stelingen will Dorf bleiben und wird sich gegen ein Zusammenwachsen mit
Berenbostel wehren. Der dörfliche Charakter mit den Pferdehöfen und den
grünen, unbebauten Flächen mitten in der Siedlung soll Stelingen auch
2030 noch auszeichnen. Ökologische Baugebiete, etwa hinter der Worth,
und das Zusammenleben der Generationen sollen diesen Charakter betonen.
Eine Idee der Teilnehmer: ein Tante-Emma-Laden, betrieben von drei
Generationen
Vereine sollen bei Gründung von Tauschbörse helfen
Wie
geht es jetzt weiter im Dorfentwicklungsprozess? Die drei Themengruppen
werden bis Ende August Aufträge aus der Werkstatt abarbeiten und neue
Ergebnisse für das nächste Plenum vorbereiten: n Dorfmitte: Für die
langfristige Neugestaltung des Stelinger Platzes als erkennbare
Dorfmitte sollen neben der Stadtverwaltung die Parteien und die
Anlieger eingebunden werden.
n Neue Baugebiete: Im Areal hinter der Worth soll das Thema
Mehrgenerationenwohnen umgesetzt werden. Die Verwaltung wird dafür
vermutlich ihren ersten Entwurf überarbeiten müssen. Die
niedersächsische Fachstelle für Wohnberatung und das Forum für
gemeinschaftliches Wohnen sollen um Rat gefragt werden.
n Bestandspflege: Zu Stelingens Stärken gehören die charakteristischen
alten Hofstellen und die Grünflächen mit ihrem zum Teil alten
Baumbestand. Über diesen Bestand sollen die Themengruppen Dorfbild und
Infrastruktur ein Kataster anlegen. Denkbar ist dazu eine
Fotoausstellung.
n Tauschbörse: Die Vorsitzenden der Stelinger Vereine sollen unter
Mitgliedern die Idee einer Börse für ehrenamtliche Hilfen bekannt
machen. Erstes Ziel ist eine Liste mit freiwilligen Anbietern und deren
Kompetenzen.lz
Leinezeitung vom 02.06.09
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Stelinger fordern Hortplätze
Von
Markus Holz
Stelingen. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung steht unter Dampf: Mit
Akribie haben die Themengruppen seit Mitte November ihre Schwerpunkte
gesetzt, sich informiert, herumgefragt und erstaunliche Fortschritte
erzielt. Das Plenum hat am Donnerstagabend die meisten Vorschläge
angenommen. Vordringlich scheinen neue Baugebiete und ein Hort für 20
Kinder.
Die Themengruppe Soziales im Arbeitskreis hat im Januar eine Umfrage
bei Eltern gestartet. In 38 Antworten war der Wunsch nach einer
Tagesbetreuung für Kinder ab dem Grundschulalter zu lesen; darunter
sind 15 heutige Schüler, zwölf kämen nach den Sommerferien hinzu, zehn
weitere haben ab 2010 Interesse. Der Kindergarten bereitet sich auf die
Betreuung von Hortkindern vor. Die Grundschule hätte die Kinder lieber
in ihrer Nähe. Die Stadtverwaltung lehnt die Idee nicht ab, zieht ein
Tagesmuttermodell aber einem Neubau vor. Das Plenum hat einstimmig für
einen Hort votiert.
Einstimmig hat der Arbeitskreis auch einer alten SPD-Forderung nach
neuen Baugebieten in der Dorfmitte östlich der Straße Hinter der Worth
sowie südlich der Husarenstraße und östlich der Stralsunder Straße
zugestimmt. Altengerechtes Wohnen soll bei der Planung berücksichtigt
werden. Hort und Baugebiete gehen für Stelingen Hand in Hand. Ohne
Kinderbetreuung ziehen kaum noch junge Familien ins Pferdedorf. Und
ohne neue Einwohner bliebe die dünne Infrastruktur gefährdet.
Weiteres Thema waren erste Vorschläge für besonders unattraktive
Straßen. Ein Rad- und Gehweg entlang der Leinestraße bleibt ein
Dauerbrenner. „Nirgends sind Radfahrer und Fußgänger so gefährdet“,
sagte Hartmut Büttner (CDU). Volker Andermann (SPD) hielt ihm und sich
selbst gleich den Spiegel vor: Wegen des drohenden Ärgers um die
Kostenbeteiligung von Anliegern werde die Politik in dieser Frage
keinen Druck machen. „Das muss der Arbeitskreis tun“, sagte Andermann.
Frank Martin will den Dampf nutzen und noch für Mai zu einer
mehrstündigen, öffentlichen Ideenwerkstatt einladen, in der Teilnehmer
bisherige Ergebnisse zusammenfassen und Ziele setzen.
Leinezeitung v. 21.03.09
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Liebe Stelinger Bürgerinnen und Bürger,
die Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung Stelingen verteilt
nun im Zeitraum Ende November bis Anfang Dezember die Fragebögen an alle
Haushalte in Stelingen.
Bitte helfen Sie mit: Füllen Sie die Bögen aus und geben Sie
diese bis zum 3. Advent zurück.
Annahmestellen für die Fragebögen sind beim Kiosk in der Leinestr, beim
Bäcker, im Klubhaus des TSV sowie im Sporthof. Die letzte Möglichkeit zur
Rückgabe ist auf dem traditionellen Stelinger Weihnachtsmarkt am 14. Dezember
2008.
Bitte bedenken Sie; Je mehr
Bögen Sie uns ausgefüllt zurückgeben, desto mehr Informationen hat die
Arbeitsgemeinschaft und desto mehr kann umgesetzt werden.
In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis:
Wir suchen den
Slogan für Stelingen. Wie würden Sie Stelingen mit wenigen Worten charakterisieren? Bitte senden Sie Ihre Ideen
per Fax (0 51 31 – 70 59 935), per Mail (dorfentwicklung@stelingen.eu) oder auf
den Postweg ( Frank Martin; Stöckener Str 8; 30827 Garbsen-Stelingen).
Die drei besten Einsendungen werden mit je zwei Essengutscheine des Sporthofes, des Wirtes im
TSV Stelingen Klubheim oder von Gelato (
zwei Eisbecher ) prämiert.
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Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung S t e l i n g e n
Die Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung Stelingen fragt alle Stelinger und Heitlinger Eltern:
Haben Sie Bedarf an einer Kinderbetreuung?
Falls Sie daran Interesse haben, so drucken Sie bitte folgenden Fragebogen aus und geben ihn ausgefüllt bis zum 25. Januar beim Förderverein Kindergarten Stelingen e. V. , Welfenstr 24; Ste lingen ab, faxen ihn an 70 59 935 o d e r mailen ihn an |
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Dorf
arbeitet am Wunschzettel
Von Jutta
Grätz STELINGEN. Die Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung setzt sich 2009
konzentriert für mehr Verkehrssicherheit und den Erhalt der dörflichen
Infrastruktur ein. Einer aus zahlreichen Vorschlägen während der zweiten
Plenarsitzung am Donnerstagabend: Der Umbau des Stelinger Platzes. Drei
Arbeitsgruppen stellten den mehr als 30 interessierten Bürgern im Sporthof
erste Ergebnisse ihrer Bestandsaufnahmen vor. Eine Feststellung: Leinestraße
und Engelbosteler Straße sind Verkehrsbrennpunkte. „Die Situation an der
Engelbosteler Straße am Stelinger Platz ist für Fußgänger und Radfahrer
unübersichtlich und gefährlich“, bemängelte Horst Schmidt von der Arbeitsgruppe
Dorfbild, Verkehr und Grün. Diese schlägt den Umbau des Platzes und eine
Verlegung des Fußweges vor. Weiterer Wunsch: Die 120 Meter lange Tempo-30-Zone
in Höhe der Grundschule sollte bis zur Welfenstraße, besser noch bis zur
Leinestraße verlängert werden. Der Arbeitskreis unterstützt die Forderung nach
Fußwegen an der Leinestraße sowie einem Radweg an der Heitlinger Straße. Dies
hatten Kinder in ihrem Stadtteilforscherprojekt angeregt. Erste Gespräche mit
der Stadt laufen. 2009 wird der Radweg nach Heitlingen geplant. Die zweite große
Sorge dreht sich um die Infrastruktur: Kindergarten, Schule und die spärlichen
Einkaufsmöglichkeiten müssten erhalten bleiben, damit der Ort attraktiv bleibe
für junge Familien. Der Arbeitskreis regt neue Baugebiete, eine zusätzliche
Hortgruppe, die Modernisierung der Spielplätze sowie einen gemeinschaftlich
betriebenen Treff für Jugendliche an. Um Stelinger stärker in die Planungen
einzubinden, verteilt der Arbeitskreis jetzt einen Fragebogen an 1353
Haushalte. Der Bogen und Ideen für einen markanten Stelingen-Slogan können beim
Arbeitskreis abgegeben werden, spätestens am 14. Dezember beim Stelinger
Weihnachtsmarkt.
Leinezeitung v 15.11. 08 |
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Den
Kindern fehlen Spielgeräte
Von Markus
Holz Stelingen. Spielplätze, Verkehr, die Sicherheit auf Stelingens Straßen und
die Plus- und Minuspunkte im Dorfbild – 60 Stelinger Kinder und einige
Jugendliche haben auf 40 Seiten ein Dorfporträt dokumentiert, das aus ihrer
Sicht nicht in allen Punkten schmeichelhaft ist. Alle Politiker erhalten
demnächst die umfangreiche Dokumentation, die am Freitag zum Ende des
Stadtteilforscherprojektes entstanden ist – die wichtigsten Ergebnisse im
Überblick: n?Spielplätze: Die Anlage in der Dorfmitte am Stelinger Platz ist
durchgefallen – zu wenige Spielgeräte und die, die dort sind, scheinen schlecht
in Schuss zu sein.
In der Liste der Stadt hat eine Renovierung für 18?500 Euro schon erste
Priorität – das Defizit ist erkannt. Aus den gleichen Gründen schneidet auch
der Platz An der Trift 1 schlecht ab. Die Anlagen an der Welfen- und der
Lilienstraße sind als durchschnittlich bewertet. Wie ein Spielplatz aussehen
sollte, zeigt sich an der Grundschule – Note 1,44. Grundsätzlicher Wunsch der
Kinder: Das Ballspielen sollte erlaubt werden.
Stelingens Pluspunkte: die Waldgebiete, besonders die Sandkuhle Uelschen
und der Stelinger Berg. Lebensqualität bieten außerdem die TSV-Sportanlagen und
das Waldstadion – von der Pizzeria und Eisdiele ganz zu schweigen; sie sind
eine Art Jugendtreff-Ersatz.
Stelingens Minuspunkte: Der fehlende Jugendtreff. Weil Spielplätze nur
bis 14 Jahren genutzt werden dürfen, fehlt ein Angebot für die Jugend. Den
Älteren schwebt ein Treff in der ehemaligen Sparkasse, heute Atelier Passion
for blue, vor. Noch dringender scheint die zügige Sanierung des löchrigen
Bolzplatzes, weil Ballspiele auf den Spielplätzen nicht erlaubt sind und nur
der Bolzplatz zwei Tore hat. Ein zweites Tor fehlt nach Ansicht der Kinder auf
dem Spielplatz an der Grundschule. Auf der Heitlinger und der Stöckener Straße
und auf der Leinestraße fühlen sich Kinder besonders unwohl. Ihr Wunsch ist
eine Ampel am Busstopp an der Leinestraße. Durchgängige Rad- und Fußwege an den
Hauptverkehrsachsen würden ihnen das Leben ebenfalls erleichtern.
Leinezeitung v. 30.10.08
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Ergebnisse sind sehr willkommen
Stelingen. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung hat das Forscherprojekt und
die detaillierten Ergebnisse gestern ausdrücklich begrüßt. „Wir haben
die jungen Leute immer aufgerufen mitzuarbeiten – das haben sie jetzt
getan, ganz großartig, es wird uns helfen“, sagte der
Arbeitskreisvorsitzende Frank Martin. Der Vorstand habe am Montag
bereits über das Projekt diskutiert. Im Plenum am Donnerstag, 13.
November, ab 19.30 Uhr im Sporthof werden die Ergebnisse erneut ein
Thema sein.
Einige Wünsche seien schnell umsetzbar, sagte Martin, und nannte die
Sanierung des Bolzplatzes. Der TSV suche Geldgeber für das Fräsen und
eine neue Holzbegrenzung. Martin will außerdem weiter nach Paten
suchen, die helfen, einige Projekte wie jüngst das Bushäuschen als
Unterstand am TSV-Gelände mitzufinanzieren. Stelingens Geschäftsleute
seien bereits sehr aufgeschlossen, einen Beitrag zu leisten.lz
Leinezeitung v 30.10.08
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Arbeitskreis findet Paten für Haltestellen
Von
Sven Sokoll
Stelingen. Die Dorfentwicklungsplanung in Stelingen zeigt die ersten,
wenn auch noch kleinen Ergebnisse. Arbeitskreissprecher Frank Martin
hat gestern mitgeteilt, dass für die erste Bushaltestelle Paten
gefunden worden sind. Das Häuschen an der Heitlinger Straße steht jetzt
unter besonderer Beobachtung, was die Sauberkeit angeht. Weitere Paten
für Haltestellen sind willkommen und sollen sich bei Martin unter
Telefon (01?60) 97?37?84?78 oder per E-Mail an
dorfentwicklungen@stelingen.eu melden. Auch Verkehrsinseln könnten
vielleicht so betreut werden.
Auch die zweite Verbesserung hat mit Buswartehäuschen zu tun: Ein
ausrangiertes Betonexemplar aus Frielingen steht nun dank eines
Hinweises von Ortsbürgermeister Werner Baesmann am Streethockey- und
Basketballfeld am TSV-Heim. Damit soll den Jugendlichen ein Treffpunkt
geboten werden.
Ansonsten werten die Arbeitsgruppen im Moment die ersten Ergebnisse zum
Ist-Zustand in Stelingen aus. Daten zum Ort wurden genauso
zusammengestellt wie zum Beispiel eine Übersicht von ortsbildprägenden
Bäumen. Ein nächstes öffentliches Treffen mit der ersten Zwischenbilanz
ist für Donnerstag, 13. November, 19.30 Uhr im Sporthof geplant. Vor
allem für jüngere Stelinger ist das eine gute Möglichkeit, sich noch
einzubringen – denn ihr Interesse vermisst Martin nach wie vor.
Um auch die anderen Stelinger anzusprechen, ist eine Fragebogenaktion
in Vorbereitung. Dabei gucken sich die Aktiven auch in Horst etwas ab,
wo die Auswertung schon läuft.
Leinezeitung v. 14.10.08
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60 Forscher erhalten ihren Ritterschlag
Von
Markus Holz
Stelingen. Das hat richtig Pfeffer: Rund 60 Kinder und Jugendliche
tragen mit Überzeugung vor, was ihnen an Stelingen stinkt und was sie
lieben. Vor ihnen sitzen in der Turnhalle der Grundschule 150 Zuhörer,
darunter viele Politiker und Bürgermeister Alexander Heuer; sie
applaudieren und ziehen ihren Hut vor so viel guten Ergebnissen nach
nur vier Tagen Arbeit. Und dann kommt der Ritterschlag des
Bürgermeisters: „Das ist gutes Material für unsere Entscheidungen und
ersetzt ein Fachgutachten“, sagt Heuer – Ende des
Stadtteilforscherprojektes der Jugendpflege gestern Abend in Stelingen.
Es ist das siebte Forscher-Projekt, und die Fragen sind immer die
gleichen. Aber die Antworten fallen je nach Stadtteil anders aus – sie
sind die Sicht der Kinder auf ihren Ort. Die acht- bis 15-jährigen
Forscher haben darin ganze Arbeit geleistet, haben Spielplätze
untersucht, historische Spuren auf alten Höfen gefunden, mehr über die
Natur erfahren und ihr Umfeld beschrieben. Die Dokumentation stellt die
Leine-Zeitung in den nächsten Tagen vor.
Drei der Kritikpunkte: Der schlechte Zustand des Bolzplatzes beim TSV,
die unattraktive Ausstattung einiger Spielplätze und die kaum
vorhandenen Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Eine Traumlösung
dafür haben die Forscher auch gefunden: Ein Jugendtreff im
Kunstatelier, der ehemaligen Sparkasse. Eine andere Lösung scheint
realistischer: Ortsbürgermeister Werner Baesmann und Landwirt Christian
Uelschen haben den Jugendlichen einen Bauwagen gekauft. Bürgermeister
Alexander Heuer will den Forschern im Frühjahr berichten, welche
Forderungen umsetzbar sind.
Leinezeitung v 25.10.08
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