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Bosseln
Das Archiv des Neujahrsbosseln in Stelingen
Bosseln 2008
Am 06. Januar 2008 war es soweit: 25 Jahre Bosseln in Stelingen
Die Initatoren Peter Schmidtmeier, Thomas Dierking und Ihr Team hatten sich hierzu etwas ganz besonderes ausgedacht. Zum einen waren mit Fritz Brenner, Karl Fischer und Dieter Blume die eingeladen worden, die das Stelinger Neujahrsbosseln damals aus "der Taufe gehoben" hatten. Alle drei bekamen eine Ehrenbosselkugel überreicht.
Zum anderen sorgte der Auftritt der Neustädter Band Clear Rats für reichlich Stimmung im Sporthof.
In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung: Mit 12 Herren- und 8 Damenmannschaften waren soviele Teilnehmer am Start wie noch nie in der glanzvollen Geschichte des Stelinger Neujahrsbosselns.
Die Teilnehmenden Mannschaften hatten so klingende Namen wie: Tauchsieder 180 SE, die fünf lustigen sechs, Bossel Warriors,......
Den Pokal für den kuriosesten Wurf bekam Heiko Hänjes für seinen sensationellen Besenwurf .
Die Siegermannschaft bei den Herren, der Spar - Club und bei den Damen, die Reit und Trinkgemeinschaft vertreten Stelingen nun am 10. Februar bei der Bosseln Stadtmeisterschaft.

Jungs, dass hat wieder richtig Spaß gebracht !! Danke


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Bosseln 2007

Rundblick vom 07.02.07

Die Regeln

Die Spieler rollen Kloote

Boßeln ist in Deutschland, Holland, Irland und sogar in den USA verbreitet. Überall gibt es andere Regeln und Spielgeräte. Die Garbsener Meisterschaften haben eigene Regeln.
Die Spieler rollen Kloote. Diese Kugeln bestehen aus Pockholz. Es stammt aus der Karibik und ist der traditionelle Werkstoff für Boßelkugeln. Die Kloote haben einen Bleikern und wiegen etwa 800 Gramm.
Die Teams spielten gestern 22 Durchgänge. In jedem Durchlauf wirft je ein Spieler jeder Mannschaft von einer festgelegten Startlinie. Je nach Anzahl der Mannschaften gibt es Punkte für die Würfe. Bei fünf Teams zählt der beste Wurf fünf Punkte, der schlechteste einen. Genauso werden die Punkte bei den Spezialdisziplinen vergeben. Rollt ein Kloot in den Graben, zählt trotzdem die volle Weite. Die Gesamtpunktzahl entscheidet über den Sieg. Die Leistung von Damen und Herren wird getrennt gewertet. uk

Die Spezialdisziplinen

Teebeutel und Besen fliegen

Boßeln ist nicht gleich Boßeln – schon gar nicht in Garbsen. Bei der Stadtmeisterschaft müssen die fünf Herren- und drei Damenteams mehr leisten, als nur Kloote rollen. Vergleichsweise harmlos und an Minigolf erinnernd ist das Loopingboßeln: Die Kugel muss durch einen aufgeschnittenen Autoreifen rollen. Schaffen das mehrere Teilnehmer, zählt die Rollweite. Augenmaß wie beim Boule erfordert das Zielwerfen, bei dem die Kugel möglichst nah an einer Markierung liegen bleiben sollte. Ganz ohne Kloote geht es bei den Garbsener Spezialwettkämpfen zu: Der Teebeutelweitwurf mit dem Mund gelingt besser, wenn der Beutel vorher ordentlich nass gemacht wird. Den Besen ordentlich zu schleudern, erfordert eine genaue Koordination zwischen Drehbewegung und Abwurfzeitpunkt. Das Hufeisenwerfen allerdings hat mehr mit Glück als mit Können zu tun – der Spaßfaktor ist dafür umso größer. uk

Leinezeitung 05.02.07

Die Stelinger Kloote rollen am besten: Beide Meistertitel geholt

Osterwald. Stelingen feiert: In einem sensationellen Endspurt haben sich sowohl dieMatthias Koch schleudert den Besen. Bei der Stadtmeisterschaft im Boßeln kämpfen acht Teams nicht nur mit Kugeln um die Titel. Oheim Damen- als auch die Herrenmannschaft in Osterwald die Stadtmeisterschaft
im Boßeln gesichert. Die anderen Teams hatten es den Stelingern bei dem vierstündigen Wettkampf auf den Feldwegen gestern nicht leicht gemacht. Die Führung wechselte ständig, Ergebnisse in Sonderdisziplinen wie Teebeutelschleudern und Loopingschießen würfelten die Rangfolge durcheinander. Nach der Halbzeitpause der Hallo-Wach-Effekt: Marcus Bohne eröffnete den Sturm der Stelinger aufs Treppchen mit einem brachialen Besenweitwurf. uk/

Boßel-Krimi bis zum Schluss

Fünf Herren- und drei Damenteams messen ihr Talent – Meyenfeld muss Titel abgeben

Von Uwe Kreuzer
Osterwald. Die Meyenfelder Schützen haben gestern alles so gemacht wie im Vorjahr, als sie sich den Meistertitel holten. Und weil sie abergläubisch sind, nahm das Team um Thomas Otremba wieder den Siegerbollerwagen mit, gefüllt mit Kakao und Glühwein. Mit Kampfrufen schworen sie sich ein, zur Halbzeit lagen sie auf Platz drei. Mit einem starken Auftritt in der zweiten Hälfte sollte die Titelverteidigung perfekt werden. Und als Thomas Rösner das zweite Loopingschießen gewann, war der Sieg so nah.
Aber Stelingen war stärker. Mit jugendlicher Energie konterten Kapitän Marc Kauna und seine Jungs. „Wer mehr Power hat, setzt sich am Ende durch“, hatte Schiedsrichter Frank Schiering früh orakelt. Er sollte Recht behalten: Stelingen siegte mit 69 Punkten. Meyenfeld ging ein wenig die Luft aus, die Oberender Bogenschützen kamen mit etlichen Punkten aus den Spezialdisziplinen im Schlussspurt noch auf gleiche Höhe. Nachher feierten die beiden Zweiten einträchtig im Oberender Schützenhaus. Auf den dritten Platz kam das zusammengewürfelte Team Osterwald-Mitte, Berenbostel schaffte es auf Rang vier.
Hauchdünn war die Entscheidung bei den Frauen: Stelingen hatte zweieinhalb Punkte Vorsprung auf Oberende und drei Punkte auf Berenbostel. Beste Einzelboßlerin wurde Hannelore Münkel. Angelika Hebbeler bekam den Pudelpokal für die wenigsten Punkte. Uta und Detlef Andermann wurden für die Organisation der Titelkämpfe geehrt. Originellster Boßler ist Marcus Bohne: Sein skurriler Besenweitwurf in den Ackergraben war das Signal zur Aufholjagd der Stelinger Boßel Warriors.

Leinezeitung v. 05.02.07

Die Klooten rollen wieder – Boßelsaison in Stelingen eröffnetAnwurf mit Sven Ewert von den Boßel Warriors: Beim Turnier müssen die Stelinger nicht nur Klooten möglichst weit rollen, sondern ihr Geschick auch bei Jux-Disziplinen wie Hufeisen, Besen und Teebeuteln beweisen. Der Boßel-Wettkampf ist die Qualifikation für die Stadtmeisterschaft. Oheim

Stelingen. Gestern Morgen haben 120 begeisterte Stelinger in 15 Teams die Garbsener Boßelsaison eröffnet. Am Sporthof zog die muntere Truppe los, schon die ersten Wurfversuche wurden bejubelt. Acht Herren- und sieben Damenmannschaften kämpften in der Stelinger Gemarkung um den Sieg und die damit verbundene Qualifikation für die Stadtmeisterschaft am 4. Februar in Osterwald. Geschafft haben es die Boßel Warriors bei den Herren, das beste Damenteam stellt der Schützenverein. Durch den Erwerb hochprozentiger Boßelhilfe finanzierten die Teilnehmer Freibier und Erbsensuppe bei der abschließenden Feier im Sporthof. uk

STELINGEN (gz). 15 Mannschaften und über 120 Teilnehmer haben am Sonntagmorgen mit demKatja Weigelt von den „Killer-Sisters“ hatte den ersten Wurf beim Stelinger Neujahrs-Boßeln.	Foto: Grätz traditionellen Stelinger Neujahrsboßeln die Boßelsaison eröffnet.
Wir haben eine Abmachung mit dem Wettergott“, freuten sich die Organisatoren Peter Schmidtmeier und Thomas Dierking, denn nach tagelangem Regen war es am Sonntag wenigstens einige Stunden trocken.
Der Parcours führte die acht Herren- und sieben Damenmannschaften rund um den Stelinger Wald. Die Teams hatten sich auch in diesem Jahr originelle Namen gegeben: Die Döllmer, „Wir sind nicht die besten, aber die lustigsten!“ waren genauso dabei wie die „Killer-Sisters“, der „Spar-Club“ oder die Gruppe mit dem Namen „Twei Iesen mook tusamm Maschien“, was Plattdeutsch sein soll und „Schweißgerät“ bedeutet.
Zu den bekannte Boßel-Disziplinen wie Besen- und Teebeutelweitwurf kam in diesem Jahr der Hufeisenweitwurf hinzu. Außerdem mussten die Sportler ihre Kugel durch einen Autoreifen-Looping werfen.
Hochprozentige Unterstützung, die die Stimmung ordentlich anheizte, hatte Thomas Dierking in seiner Rollbar dabei.
Sieger des Stelinger Neujahrsboßelns wurde bei den Herren die Mannschaft der Boßel- Warriors, bei den Damen gewannen die Schützendamen. Bester Boßler war Christian Uelschen, Pudelboßler wurde Claudia Machinek. Für den lustigsten Wurf wurde Marc Kauna gekührt, der von seinen jungen Zwillingen mächtig angespornt wurde. Besonders originell warf Fabian Müller seinen Teebeutel – mit freiem Oberkörper.
Die Sieger-Teams haben sich für die Boßel-Stadtmeisterschaft qualifiziert, die am 4. Februar in Osterwald stattfindet.  Umschau

Bosseln 2005

Eine von dem Team Peter Schmidtmeier, Thomas Esders, Frank und Thomas Dierking super organisierte Veranstaltung, die allen beteiligten Mannschaften einen Riesen-Spaß gemacht hat.

 

Die in dem Pressebericht bereits dokumentierte Platzierung war nur das Tüpfelchen auf dem "i". Die Gewinner werden übrigens bei der erstmals ausgetragenen Garbsener Stadtmeisterschaft antreten und Stelingen bei den Männern und Frauen vertreten. Viel Erfolg dabei!

 

Hervorzuheben waren weiterhin der Teebeutelweitwurf, von "Gummi", der das 12-monatige Training mit seiner Frau nicht leugnen konnte. Mehr als doppelt so weit wie der Zweitplatzierte hat er sich den Titel

"Mister T(ea)"

auch mehr als verdient.

 

Weiter erwähnenswert war der Gummistiefel(weit?)wurf von Andrea. Die Stiefel landeten knapp vor der Abwurflinie und hätten bestimmt auch den Preis des originellsten Wurfes verdient.

 

Diesen räumte aber Marcus mit seinem Zielwurf in eine Pfütze ab. Das passiert zwar im Lauf der Veranstaltung mehrmals, nur hatte just in dem Augenblick Heiko Hänjes seine Deckung hinter einer Mauer aufgegeben. Mehr brauch ich dazu glaub nicht zu sagen.

 

Beide als nahezu genial darzustellende Würfe wurden von Mitgliedern des Teams

"Tauchsieder SE180"

vollbracht. Die Tauchsieder zeichneten sich durch Lautstärke

- eigener Schlachtruf,

  der eigentlich immer und überall ertönte und

- eigener Song 

  frei nach dem alten Holzmichel und natürlich

- Trinkfreude aus

und ergatterten verdient den erstmals an ein Team ausgegebenen Pokal

"Lustigster Bossler".

Damit war für die Tauchsieder, die übrigens erstmals teilnahmen, das Ziel mehr als übererfüllt. (Zwei Pokale und ein guter 7. Platz in der Gesamtwertung).

 

Wehrmutstropfen war, dass das Team derder legedereTeebeutelweitwurf von Gummi

"Bossel-Woryers" (oder so ähnlich)

gespickt mit hochtalentierten, austrainierten, torhungrigen Cracks der 1. Herren mit wenigen 100 Punkten an den Tauchsiedern vorbeizogen und einen beachtlichen 4. Platz belegten.

Gott sei Dank gab es dafür noch keinen Pokal, so dass sich die Sticheleien der Bossel-Varyers (oder so ähnlich) gegen die Tauchsieder in Grenzen hielten.

Diverse Ansätze den oben beschriebenen Song zu verunstalten konnten durch lautstarke Gegenwehr der betroffenen Tauchsieder abgeschmettert werden.

 

Die erworbenen Pokale und Urkunden der Bossel-Warrir (oder so ähnlich) und den Tauchsiedern werden in Kürze im TSV-Vereinsheim zu besichtigen sein.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und allen beteiligten Mannschaften für diesen runden Sonntag, sowie beim Sporthof-Wirt für die leckere Erbsensuppe. Gleichzeitig freuen wir uns auf ein Wiedersehen und kündigen schon jetzt für den 08. Januar 2006 einen harten Kampf, um die Pokale an.

 

Bis dahin verbleiben wir mit den besten Wünschen für ein gesundes und frohes neues Jahr

auch für die Bossel-Rariers (oder so ähnlich)

 

Das Tauchsieder SE180 Team

 

 

Andrea, Birgit, Daggi, Kerstin, Petra, Sabrina

Achim, Frank, Frank, Manne, Marcus, 

Olli (zeitweise) und Thomas (K3)



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