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 Geschichte  des Stelinger Wappens

Vom Wappensymbol zum Stadtteilwappen

 
Stelingen hat seit 1987 ein Wappensymbol. In den Jahren 1984 bis 1986 kam die Heimatbundgruppe Stelingen der Anregung der Ausrichter von der 750 Jahrfeier und dem Wunsch einiger Stelinger-Bürgern nach und erstellte ein Wappen. Zu der Zeit war laut Satzung der Stadt Garbsen den Stadtteilen nicht gestattet neue Wappen zu tragen. Für die Vereinsarbeit konnte das neue Wappen, nur als Wappensymbol, genutzt werden. Die Heimatbund-Gruppe nutzte es seit der Fertigstellung, dann bekam die „Reitervereinigung an der Worth e.V.“ in Stelingen am 02.08.1986  zu seinem 10 jährigen Bestehen eine Standarte und bildete das Wappensymbol auf der Rückseite ab. Als der Schützenverein zu seinem 100 jährigen Bestehen im Jahre 2001 seine neue Fahne bekam machte er ebenfalls Gebrauch von dem Wappensymbol und brachte es auf der neuen Fahne an.

Von den Politikern wurde der Vorschlag für die Abbildung der Wappen in der Rathaushalle vorgeschlagen. Die Stadt stellte fest das Stelingen kein offizielles Wappen hatte. Wie andere Stadtteile von Garbsen musste auch Stelingen die notwendigen Unterlagen beibringen um das bisherige Wappensymbol von Ortsrat-Berenbostel und Stadtrat genehmigen zu lassen. Dieses ist am 28.04.2008 vom Stadtrat geschehen und als Wappen für den Stadtteil Stelingen genehmigt
Wappen vom Stadtteil Stelingen

Beschreibung:

Waagerecht  geteiltes  Schild.  In  der  oberen  Hälfte  stehen auf  grünem Untergrund gekreuzte graue Pferdeköpfe, die schwarz eingefasst sind. Der untere Teil zeigt mittig auf  gelbem  Untergrund  einen  grauen  Findling, schwarz  umrandet  und  schattiert, aufgesetzt   auf   der   unteren   Einfassung   des   Wappens.  Das   gesamte   Schild   ist schwarz umrandet.

Begründung:

Auf  grünem  Hintergrund,  das für die frühe waldreiche  Gegend den  Lauenwald  (Stelinger Wald:  Teil  des  Lauenwaldes)  steht,  ist  der  obere   Teil  der   gekreuzten   Pferdeköpfe  als  Erinnerung an das Bauerndorf Stelingen. Der graue Findling führt auf den Namen Stelingen  zurück, früher „Stenlage“ was heißen soll „steinige Stelle“. Der gelbe Hintergrund, auf dem  der Findling steht, deutet auf die reichlichen Sand und Kiesvorkommen aus der Saale-Eiszeit. 

 Text Erstellt: Reinhard Pietzowsky

20. Februar 2008

   

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